| Begriff |
Secure Virtual Machine |
| Abkürzung |
SVM |
| Synonyme/Aliase |
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Erläuterung des Begriffs
Secure Virtual Machine
Secure Virtual Maschine (SVM) ist die Bezeichnung für eine spezielle Virtual Maschine (Ablaufumgebung) für .NET-Anwendungen, die im Gegensatz zu der Standard-VM der CLR gegen die Dekompilierung stark erschwert.
Durch sogenannte Permutationen wird für jeden Hersteller oder sogar jedes Produkt eine eigene SVM mit einem eigenen Befehlssatz erstellt. Die eigene SVM besitzt einen eigenen, undokumentierten Befehlssatz. Anwendungen werden nach der eigentlichen Kompilierung nach MSIL/CIL nochmals umgewandelt in die SVM-spezifische Zwischensprache. Die Anwendung kann danach nur noch mit der SVM ausgeführt werden, was bedeutet, das die SVM mitausgeliefert werden muss. Eine SVM hat eine Größe von rund 1 MB.
Zusätzlich zu dem eigenen Befehlssatz verwendet die SVM auch noch Verschlüsselung, um die Dekompilierung nochmals zu erschweren. Eine Dekompilierung einer SVM-geschützten Anwendung ist jedoch nicht komplett unmöglich.
Wichtig ist, der SVM-Schutz die Leistung (Ausführungsgeschwindigkeit) wesentlich reduziert. Daher sollte man niemals eine ganze Anwendung, sondern allenfalls besonders sensible und/oder innovative Bereiche einer Anwendung schützen.
SVM kann auch für Lizensierung und Produktaktivierung (auch modulweise) eingesetzt werden, siehe Software Licencing and Protection Services (SLPS) .
Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon
Modul
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